Wasser – so vielfältig, wie das Leben
Wasser spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle: Wir schwimmen und baden darin, wir brauchen es als Trinkwasser, bereiten Speisen damit zu. Kaum ein anderes Umweltthema wird so differenziert und umfangreich bearbeitet, wie dieses.
Ob es um Grundwasser, Trinkwasser, Abwasser, Flüsse und Seen oder Hochwässer geht – im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) werden eine Vielzahl von Messdaten und Informationen zu diesen Themen gesammelt und aufbereitet. Daraus entstehen Grundwasserbilanzen, Schadstoffkartierungen, Gewässergütekarten und Wasserstandsvoraussagen. Mit ihrer Hilfe kann unser kostbares Nass vorbeugend geschützt und die Bevölkerung rechtzeitig vor Gefahren – zum Beispiel durch Hochwasser – gewarnt werden.
Aktuelle Themen
Niedrigwasser-Informationsdienst (NID)
Der NID gibt tagesaktuelle Informationen über die Bayer. Flüsse, zum Niederschlag, zum Grundwasser sowie zu ausgewählten Seen und Wasserspeicher in Bayern. In Übersichtskarten werden Hinweise gegeben auf besondere Niedrigwasser-Ereignisse.
Uran im Grund- und Trinkwasser
In Bayern wird zum überwiegenden Teil Grundwasser zur Trinkwasserversorgung genutzt. Manche Grundwässer enthalten erhöhte natürliche Urangehalte. Uran ist überall in der Umwelt vorhanden. Die Untersuchungen erläutern Vorkommen, Bewertung und Möglichkeiten der Entfernung von Uran aus Trinkwasser.
Durchgängigkeit
Ein wichtiger Beitrag zum Erreichen des "guten Zustandes" bzw. des "guten ökologischen Potentials" der Gewässer nach WRRL ist die Verbesserung bzw. Wiederherstellung ihrer biologischen und morphologischen Durchgängigkeit. Derzeit erfasst und bewertet das LfU die Querbauwerke an den bayerischen Flüssen und Bächen. Die dabei im Monitoring festgestellten Defizite sollen im Zuge der Umsetzung der WRRL behoben werden.
Gewässerkundliche Monatsberichte
Hat es im vergangen Monat zuviel oder zuwenig geregnet, enthielten die Flüsse und Seen zu viel oder zu wenig Wasser? Wie sah es mit dem Grundwasser, mit der Gewässergüte und mit dem Bodenwasser aus? Auf diese und andere Fragen gibt der aktuelle gewässerkundliche Monatsbericht Antworten.